Gewässerbau

Flußbau und Renaturierung

Alle menschlichen Kulturen entstanden und entwickelten sich an Gewässern, an Flüssen, Seen oder am Meer.
Unser Ingenieurbüro beherrscht die vielfältigsten Aufgabenstellungen zum Umgang mit dem Naturelement Wasser bis hin zu der Nutzung der Wasserkraft für die Stomerzeugung im privaten Kleinanlagenbau.

Bei Hochwasser werden Flüsse zu gewaltigen Strömen und verursachen mitunter hohe Schäden.
Wir setzen uns mit den Problemen der Naturgewalten auseinander und entwickeln Lösungen.

Der Klimawandel mit damit verbundenen lokalen Wetterextrema muß auch in den modernen Flußbau Berücksichtigung finden
Der Klimawandel und seine Folgen gehört mittlerweile zu den anspruchvollsten Aufgaben eines Wasserbauers.
Neben hydrologischen und hydraulischen Fragestellungen sind es insbesondere die komplexen sohlmorphologischen Zusammenhänge, die uns immer wieder herausfordern.
Zudem sind die Anforderungen an den Flußbau seitens Naturschutz und Gewässerökologie unter Berücksichtigung des Makrozoobenthos, in letzter Zeit enorm gestiegen.

Zur Renaturierung der Gewässer gehört neben dem naturnahen Anlegen der Fließsohle auch die Herstellung einer ökologischen Durchgängigkeit.
Der Einbau von rauen Rampen je nach Wasserführung des Gewässers, auch mit Trockenwetter- rinnen - sind gute Lösungen.

Unter Flußbau verstehen wir in erster Linie solche Maßnahme am oder im Gewässer die gewässerökologische Funktionen verbessern oder die Gewässerstabilität sicherstellen. Um dies zu erreichen, wurden eine Vielzahl von Bauweisen wie Rampen, Buhnen, Schwellen, Sohlgurte, Sohlsporne, Leitwerke etc. entwickelt.

Intensive wissenschaftliche Arbeiten zum Thema "weiche Ufer" und aufgelöste oder eigen- dynamische Rampen schaffen zunehmend die Voraussetzung im Flußbau neue Wege mit geringeren technischen Eingriffen zu beschreiten.


Während des Juni-Hochwassers 2013 waren die Schäden an Ufermauern und Flußbett so extrem geworden, daß die TULG Jena eine Schadensbeseitigung in Auftrag gab.

Eine der Gewässerbaumaßnahme, die unser Ingenieur-Büro betreute:

Ufersicherung an der Pleiße in Höhe des ehemaligen Wehres in Saara


Bauherr:
Freistaat Thüringen, Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie, Gera.

Projektleitung im IB Härtling: Manja Zschock





Infotafel lütt
Informationstafel


früherer Zustand 2 lütt  früherer Zustand 3 lütt
Situation vor der Ufersicherung.



früherer Zustand 4 lütt  früherer Zustand 5 lütt
Situation vor der Ufersicherung.



während der Baumaßnahme 1 lütt  während der Baumaßnahme 2 lütt
Im Zuge der Bauausführung.



während der Baumaßnahme 3 lütt  während der Baumaßnahme 4 lütt
Im Zuge der Bauausführung.



während der Baumaßnahme 5 lütt  während der Baumaßnahme 6 lütt
Im Zuge der Bauausführung.



während der Baumaßnahme 7 lütt  während der Baumaßnahme 8 lütt
Im Zuge der Bauausführung.



Zustand nach Fertigstellung 1 lütt  Zustand nach Fertigstellung 2 lütt
Nach Fertigstellung der Baumaßnahme.



Einzelne Bilder lassen sich durch Doppelklick vergrößern.

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